Giardien

 

Kurzinfo:

Die zwei Gesichter des Erregers:  Trophozoit und Zyste

Trophozoit: 4 Geißelpaare zur Fortbewegung, Wachstumsform im Darm, vermehrt sich durch Zweiteilung, Saugplatte an der Unterseite  mit der sich an der Dünndarm-Oberfläche angeheftet wird. Außerhalb des Darmes sehr hinfällig

Zyste: Dauer- bzw. Überdauerungs-Form, vegetatives Stadium.  In der Außenwelt in kühlem Wasser ca. 3-4 Monate überlebensfähig, bei 21°C in feuchter Umgebung ca 3 Wochen.

Inkubationszeit:  Die Präpatenz (Zeitdauer von der Aufnahme der Zysten bis zum Auftreten von ersten Trophozoiten) dauert lt. Laboklin 6-15 Tage, die Inkubationszeit wird mit 7-21 Tagen angegeben.

UNSER erfolgreichstes Behandlungsschema Spartrix, FeliImmun, Kolloidales Silberwasser (EIS), Dr. Wolz Darmflora plus und/oder Benebac, Lysin/Ester-C/Taurin/MSM, alles gleichzeitig.  Einzelheiten auf den jeweiligen Info-seiten der Produkte oder unten im 'Rundumschlag'.  Neuerdings gibt es mehrere Rückmeldungen das auch Kokosöl ALLEINE geklappt hat, allerdings dauert es mehrere Wochen, geht also nur wenns den Miezen gut genug geht um das auszusitzen.  Einzelheiten dazu auf der Kokosseite.

Giardien kommen weltweit im Darm zahlreicher Säugetiere vor. Giardien gehören neben den Spulwürmern zu den am häufigsten vorkommenden Parasiten bei Hund und Katze.

Es handelt sich bei Giardien um Einzeller aus der Gattung der Flagellaten (Geisseltierchen). Sie bilden dort eine eigene Gattung. Sie haben 8 Geisseln, mit denen sie sich fortbewegen, sowie 2 Kerne. Sie sind mikroskopisch kleine Durchfallerreger. Mit einer Haftscheibe haften Sie sich an die Darmschleimhaut des Wirtstieres und ern
ähren sich von kohlenhydratreicher Nahrung. Die im Dünndarm schmarotzende Form des Parasiten nennt man Trophozoit (Geisseltierchen) die Vermehrungsform die durch den Kot ausgeschieden werden, sind die Zysten (Cysten). Zysten sind extrem widerstandsfähig, und können monatelang in der Umgebung bleiben und neue Ansteckungen hervorrufen. Sie lieben es kühl und feucht.

Trophozoiten dringen also nicht in das Gewebe ein, sondern vermehren sich millionenfach auf der Oberfläche der Darmschleimhaut und können diese dadurch auch zerstören. Darum ist der gleichzeitige Aufbau der Darmflora wichtig!!! Um andere Lebewesen befallen zu können, umgeben sich jeweils zwei Trophozoiten mit einer schützenden Hülle, zweiteilen sich in vier Kerne und lassen sich als Zyste mit dem Kot nach aussen transportieren. Die Zysten werden zu Hunderttausenden mit dem Kot der Tiere ausgeschieden und sind sofort infektiös. Bereits 10 Zysten reichen als Infektionsdosis aus.

Galten Giardien (Giardia sp.) bis vor kurzem noch als exotische Infektionskrankheit in Massentierhaltungen oder Tierheimen in südlichen Gefilden, sind sie in den letzten Jahren rapide ansteigend auch in Deutschland zu verzeichnen. Dabei sind nicht nur immer Tierheime oder Massentierhaltungen mit kalt-feuchtem Milieu betroffen, sondern zunehmend auch private kleine Katzenhaushalte. Giardien sind nicht wirtsspezifisch, d.h. sie kommen z.b. auch bei Kaninchen, Hund und Katze vor. Zieht z.B. ein symptomfreies infiziertes Kitten ein, kann es schnell durch den Umzugsstress oder Impfung zum Ausbruch der Krankheit und zur Ansteckung aller Tiere im Haushalt kommen.

Und bitte nicht denken, ein Befall sei ein Hinweis auf unsaubere Zust
ände. Diese kleinen Mistviecher sind mega-ansteckend und lieben grössere Tier-Bestände. Unsichtbar, kann man sie von Ausstellungen und Tierarztpraxen mitbringen. Sie sind in fast jedem stehenden Gewässer zu finden, auch Pfützen.

Entwicklung und Lebenskreislauf:


W
ährend die im Darm lebenden Formen, die Throphozoiten, die lebende Form darstellen, geschieht die Weiterverbreitung über den Kot nur in der ansteckenden Form, der sogenannten Zysten. Werden die Zysten von einer Katze oder anderem Säugetier oral aufgenommen entstehen im Körper wieder Trophozoiten, welche dann wieder die zweite Lebensform bilden. Ein ständiger Kreislauf. Trophozoiten im Darm müssen nicht unbedingt eine sichtbare Erkrankung auslösen. Man spricht dann von einem symptomlosen Ausscheider, der jedoch ansteckende Zysten im Kot absetzt. Der Nachweis von Zysten im Kot gelingt erstmals frühestens 5 Tage (-16 Tage) nach der Infektion.

Die Zysten werden ca. 4 bis 5 Wochen, manchmal sogar über Monate hinweg ausgeschieden. Dieser Zeitraum verl
ängert sich, wenn immer wieder ansteckungsfähige Zysten aus der Umwelt aufgenommen werden.

Die Zysten sind in der Aussenwelt 3-4 Wochen infektiös. In kaltem Wasser überleben die infektiösen Zysten bis zu 3 Monaten, auf feuchten Böden bis zu 7 Wochen. Sie sind auch gegenüber fast jedem Desinfektionsmittel resistent und können zuverl
ässig nur mit einem Heissdampfreiniger bekämpft werden mit über 70 Grad C. Es soll aber schon einzelne hitzeresistente Stämme geben. Sie werden auf fäkal-oralem Weg auf neü Wirte übertragen.

Diagnose:

Der Nachweis der Giardien im Kot ist schwer, da sie nicht mit jedem Stuhlgang ausgeschieden werden. Oft beginnt die Ausscheidung erst 2-3 Tage nach Beginn des Durchfalls.


Nachweis / Test:    

Sammelkotprobe (alles was ihr erwischen könnt, jeweils eine Probe, mehrere Tage sammeln und an ein Labor seines Vertrauens schicken. Ein einfacher Test beim Tierarzt unterm Mikroskop reicht nicht aus, denn Giardien werden nicht kontinuierlich ausgeschieden! Auch der Schnelltest sagt Ihnen nur, ob das Tier in diesem Moment ausscheidet! Wichtig: Ist das Ergebnis positiv, MUSS der Test 4 Wochen nach der Behandlung wiederholt werden, und dann wiederum ein drittes Mal 4 Wochen später!!! Denn nur so können Sie sicher sein, dass Sie die Biester losgeworden sind.

Es ist angeraten über 3-5 Tage Kot zu sammeln und zwischenzeitlich im Kühlschrank aufzubewahren. Heutzutage kann man mittels zweier Testverfahren die Giardien nachweisen: Anreicherung durch Flotation mit dem MIFC-Verfahren oder der indirekte Antigennachweis (ELISA). Entweder erfolgt die Abgabe der Kotprobe beim Tierarzt oder man schickt die Proben selbst in ein geeignetes Labor. Ich selbst habe sehr gute Erfahrungen mit Laboklin gemacht.
Nach der Behandlung sollte ein erneuter Test erst 4 Wochen danach erfolgen, da es sonst zu einem falsch-positiven Befund kommen kann. Die Bruchstücke der toten Giardien werden noch bis zu 4 Wochen ausgeschieden und könnten im ELISA zu einem positiven Ergebnis führen.  Dann wiederum ein drittes Mal 4 Wochen sp
äter, ausserdem nach 4-6 Monaten nochmals den gesamten Katzenbestand nachtesten zu lassen ist angeraten.

Symptome:

Bei erwachsenen Tieren verläuft es oft symptomlos. VORSICHT wenn manche behautpen das Giardien ja nichts Schlimmes sind! Es sind schon ganze Würfe an dem Durchfall gestorben - Die Tiere verwerten die Nahrung um einiges schlechter und es droht die Gefahr der Mangelernährung. (Gewichtsverlust, Verkümmern der Tiere bei unverändertem Appetit, deformierte Babies bei schwangeren Katzen die befallen sind). Vom der unmittelbaren Gefahr durch den Durchfall mal ganz abgesehen. Kohlenhydratreiche Nahrung soll das Auftreten klinischer Symptome fördern, also sollte man in dieser Zeit Abstand vom Trockenfutter nehmen.

Meist sind Jungtiere befallen oder
ältere Tiere, deren Immunsystem durch eine andere Erkrankung geschwächt ist. Aufgrund des noch nicht voll ausgebildeten oder geschwächten Immunsystems sind diese Tiere besonders anfällig. Im Normalfall wird eine Infektion durch das Immunsystem nach wenigen Wochen spontan eliminiert (wird jedenfalls immer wieder behauptet, bestätigen können wir das aber in der Regel eher nicht - Nachtrag:  Doch, jetzt gibt es EINE solche Meldung, es KANN also klappen).
Lokal produzierte oder durch Muttermilch aufgenommene IgA Antikörper wirken schützend, indem sie die F
ähigkeit der Giardien, sich an die Darmschleimhaut zu heften, blockieren. Weiterhin wirken die IgA Antikörper als Zellgift auf die Trophozoiten. Chronische Infektionen findet man oft in Verbindung mit einer Hypogammaglobulinämie (Gammaglobulinmangel im Blut - feststellbar durch Serumelektrophorese).

Falsche Ern
ährung (Trockenfutter) oder eine geschwächte Darmflora der Katze begünstigen die Infektion. Dabei treten akute oder chronische breiige oder dünnflüssige wechselnde Durchfälle auf. Diese weisen oft einen penetranten Geruch auf und können hellgelb sein. Oft sind sie auch mit Schleim oder Blut durchsetzt. Auch Erbrechen oder Fieber können Hinweise auf die Krankheit sein. Das Wachstum des Jungtieres stagniert, oft verlieren sie auch Gewicht, obwohl sie mit grossem Appetit fressen.

Was tun bei positivem Befund?

Grundsätzlich sind Giardien so ansteckend, das alle Tiere im Haushalt (auch Hunde) mitbehandelt werden müssen.  Da es aber auch Tiere gibt, die sich NICHT anstecken (warum auch immer) kann man vor einer Behandlung genauso alle Tiere einzeln mit Sammelkot testen lassen wenn eine Trennung gegeben ist.  Ausserdem handelt es sich um eine Zoonose, so dass bei geringstem Verdacht und Symptomen wie Durchfall, auch der Mensch getestet werden sollte.

Konventionelle Behandlung: (nur der Vollständigkeit halber)

Panacur: angeblich gutes Mittel gegen Giardien, hilft aber laut Aussage verschiedener Züchter u. gut informierter TA's mitlerweile nicht mehr (die meisten Stämme sind mitlerweile dagegen Immun)
Wirkstoff: Fenbendazol Panacur (Zulassung in Bezug auf die Giardien nur für Hunde) Panacur gibt es als Paste oder in Tablettenform mit 250 bzw. 500 mg Wirkstoff. Die Tabletten sind geschmacklos und lassen sich mit etwas Malzpaste oder K
äsepaste bestrichen wie Lekkerli verabreichen.
Dosierung: 50 mg/kg KGW 1x täglich über 5 Tage - 3 Tage Pause -Wiederholung der Gabe über 5 Tage - ggfs. wenn die Katze weiter Durchfall hat nach 3 Tagen nochmalige Gabe über 5 Tage sowie nach 4-6 Monaten.   Es gibt aber auch Anweisungen das 50 mg nicht ausreichend sein sollen.

Metrondiazol: gut wirkendes Mittel - harte Nebenwirkungen (von schwangeren Katzen bzw Kitten kann man sich oft verabschieden sagten mir einige betroffene Züchter). Wirkstoff: Metronidazol enthalten in Flagyl, Clont, Stomorgyl. Metronidazol tötet die Giardien nicht, sondern hemmt nur die Vermehrung. Es treten einige nicht zu vernachl
ässigende Nebenwirkungen auf, wie z.b. starkes Speicheln nach der Gabe der Tablette. Viele schaffen es gar nicht erst, den Tieren diese Tabletten erfolgreich zu verabreichen (erfolgreich = schlucken und DRIN bleiben).
Dosierung: 25-30 mg/kg Körpergewicht 2x t
äglich über 5-10 Tage. Hier gehen die Meinungen stark auseinander ob es zweck hat oder nicht.  Die 'gegenmeinung' (zur verbreiteten 'bringt nix') sagt, der Durchfall ist in 2, 3 Tagen weg, und wenn man die Umgebungsbehandlung richtig gemacht hat, sind die Biester tot und bleiben es auch.

Giardien können sich in den Gallengang der Katze zurückziehen und nach einer Zeit von 9-42 Tagen wieder Neuinfektionen auslösen. Daher erfolgt die Gabe in zeitlichen Intervallen wie oben beschrieben.


Auf beide Medikamente haben sich allerdings bereits Resistenzen gebildet und man kann leider nur von einer Wirksamkeit von ca. 70 - 75 % ausgehen. Beide Medikamente greifen nicht nur die Parasiten sondern auch die Darmflora an. Deshalb sollte zeitgleich während der Behandlung sowie mindestens 4-8 Wochen nach der Behandlung die Darmflora mit natürlichen Darmbakterien unterstützt werden.

(Zukunfsinfo/Forschungssache da noch keine geziehlten infos vorhanden: Verschiedenen Seiten erwähnen im Zusammenhang mit Giardien ein 'neues', 3. Medikament: Albendazol (Methyl[5-(propylthio)-2-benzimidazol]carbamat): wird in Tablettenform eingenommen und innerlich bei Infektionen mit folgenden Würmern angewandt: Hundebandwurm (Echinococcus granulosus), Hakenwürmer (Ancylostoma duodenale), Spulwürmer (Ascaris lumbricoides), Peitschenwürmer (Trichinella trichiura), Trichinen (Trichinella spiralis), Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocularis).


BEHANDLUNG (das volle Programm):

WAS laut Aussage vieler Züchter wirkt? Silberwasser Kolloid in Ionenform, in Verbindung mit Spartrix. Die grössten Erfolge erzielten Züchter und Liebhaber, die neben Spartrix auch KS / EIS gaben bzw. vor allem damit putzten. Nur sie waren tatsächlich beim ersten test negativ und BLIEBEN es auch. WICHTIG: ALLE Tiere müssen mitbehandelt werden!!! Wirklich alle! UND - Sie sollten sich auch testen lassen! Denn auch der Mensch dient als Wirt der Giardien und auch Sie können ihre Tiere (wieder)anstecken! Menschen bekommen meist Metronidazol (wir können wenigstens meckern wenn uns schlecht wird).  Allerdings haben bis jetzt KEINE unserer Kunden bei tausenden von betroffenen Katzen selber positiv getestet, die Chancen sind also wohl eher gering wenn man aufpasst.

Carnidazol ist der Wirkstoff von Spartrix. Spartrix wirkt hervorragend berichten Züchter, die sowohl Fenbendazol und Metronidazol erfolglos probiert haben. Nebenwirkungen sind keine bekannt - und es wurde auch schon bei schwangeren Tieren angewandt. (Bitte mitarbeiten, WENN ihr Nebenwirkungen bei Schwangerschaft feststellen solltet, MAILED MIR. Siehe liste ganz unten auf dieser seite). Oft wird der Durchfall schon am nächsten Tag besser. Spätfolgen sind (bis jetzt) keine bekannt.  Viele TA's sind hier leider noch uninformiert, bei Interesse sollen die ruhig bei der firma anrufen, dort ist ein TA der dann Auskunft gibt.
Vorab nochmal eine kurze zusammenfassung:

Wirkstoffgruppe "Nitroimidazole": Die beiden Vertreter der Nitroimidazol-Gruppe sind Metronidazol und Tinidazol. Canidazol gehoert dazu, auch wenn es nirgends mitgelistet wird. Jedes medi hat eine unterrschiedliche Verbindung, und ist daher in Wirksamkeit und Vertraeglichkeit nicht gleichzusetzen mit allen anderen der gruppe. Jedes hat eigene Charakteristiken.

Die potenziellen Gefahren sind die gleichen. Es hat sich im Vergleich eben einfach in der Praxis gezeigt das Carnidazol besser vertraeglich ist, und (noch) wirksam. Wie lange das so bleibt weiss kein mensch, kann uns auch niemand garantieren. Aber erstmal auf dem Papier 'alles das gleiche in gruen'. Warum sich dann viele TA's so gegen Spartrix wehren verstehe wer will.

So wirken Nitroimidazole: Die Nitroimidazole sind so genannte prodrugs. Selbst wirkungslos, werden sie nach Aufnahme durch die Bakterien oder Parasiten von deren Stoffwechsel in die eigentlichen Wirkstoffe umgewandelt. Die so entstehenden Substanzen verbinden sich chemisch mit der Erbinformation des Krankheitserregers und blockieren dessen Herstellung. Die Bakterien und Parasiten werden auf diese Weise schon nach wenigen Stunden abgetötet.

Die Umwandlung der Nitroimidazole in die wirksamen Giftstoffe ist im Wesentlichen auf Bakterien- und Parasitenzellen beschränkt, die ohne Sauerstoff leben (Anaerobier).

Nitroimidazole hemmen in der Leber das Enzym Aldehydoxidase, welches zum Alkoholabbau benötigt wird. Durch die gestörte Weiterverarbeitung kann sich das hochgiftige Abbau-Zwischenprodukt Acetaldehyd im Körper anhäufen. (Nur gut das unsere Katzen nicht 'saufen')

Einsatzgebiet der Nitroimidazole sind Infektionen im Bauchraum und im Magen-Darm-Trakt, zum Beispiel mit Helicobacter pylori, Lamblien oder Balantiden, Infektionen und Entzündungen der  Geschlechtsorgane, Trichomonaden oder Gardnerellen, sowie Infektionen der Harnwege mit Amöben

Dosierung und Behandlungsschema:

1 mal 2 Tabletten pro kg Körpergewicht und Behandlungstag.  (Bei einer 5 kg Katze also 10 Tabletten. Hört sich enorm viel an, aber Spartrixtabletten sind relativ klein).
Bei starkem Befall/aus klinischer Erfahrung wird zum Teil empfohlen: 3-5 Tage geben, ohne Pause (halten die meisten Züchter für keine gute Idee, weil jedes Medikament den Körper belastet). Eventuell auch nochmal wiederholen, besonders wenn der Befall offensichtlich schon langfristig ist. Theoretisch müsste man, um sicher Erfolg zu haben,
Präpatenz  und Inkubationszeit mit abdecken, also respektive 6-15 / 7-21 Tagen.  In der Praxis scheint es aber fast immer auch mit weniger Behandlung zu klappen. Geht man davon aus das Zysten sich in die Gallengänge zurückziehen können, noch länger.  Das erklärt dann eventuelle  'Rückfälle'.

1 KG:  2 T
500 g: 1 T
250 g: 1/2 T
125 g: 1/4 T

zB:  5.8 Kg:  11+3/4  Tabletten PRO Behandlungstag.

Gesammelte Erfahrungen/Tips:

Schema 1:  Bei leichtem/normalem Befall (Erstinfektion, sofort diagnostiziert):
1 Tag eingeben, 6 Tage Pause, erneut 1 Tag eingeben.

Schema 2
:  Klinischer Fall (schon mit anderen Sachen erfolglos behandelt / Zeit verloren / L
ängerfristig befallen):
2 Tage hintereinander eingeben, 6 Tage Pause, erneut 1 Tag eingeben.
Zur Sicherheit ev. auch in der dritten Woche noch einmal einen Tag.

Schema 3:  Schwerer/Wiederholungsfall:
3 Tage eingeben, 6 Tage Pause, erneut 2 Tage eingeben, 6 Tage Pause, 1 Tag eingeben.
Nach 30 Tagen das ganze nochmal mit Schema 1 (1-2 Tage, 6 Tage Pause, 1 Tag)

Schema 4:  Schwerer/Wiederholungsfall MIT konstantem, schwerem Durchfall:
Mitlerweile empfiehlt der Hersteller bei langfristigem Befall MIT Durchfall das folgende Schema (geben wir ihm die nummer 4):  3-5 Tage eingeben, 6 Tage Pause, 2 Tage, 6 Tage Pause, 1 Tag, und eventuell sogar nach 3 wochen dann NOCHmal.  Bis jetzt hat das aber noch nur ein Betroffener (von unseren Kunden) so 'gebraucht'.

TIP:  Nach 'erfolgreicher' Behandlung Trockenfutter geben.  Waren noch Giardien in der Galle versteckt , kommen die juchu kreischend raus und man hat sofort wieder den Durchfall, und kann gleich in die nächste Behandlungsrunde OHNE wochenlang zu pausieren.

Entscheiden MÜSST ihr selber, das geht nicht aus der Entfernung, ihr kennt Eure Tiere und hoffentlich auch den Krankheitsverlauf.  Ich kann nur Erfahrungsberichte sammeln und weitergeben. 

Einige TA's behandeln mitlerweile damit und sammeln somit ebenfalls Erfahrungen (Spartrix ist eigentlich ein Medikament zur Taubenbehandlung - nicht für Katzen zugelassen, aber gut, das ist Panacur bei Giardien für Katzen auch nicht sondern nur fuer Hunde, und auch Metrodinazol kommt aus der Humanmedizin).  Das allein sagt also nur aus, dass es eben keine Studien gibt, die der Lizenzierung vorrausgehen müssen, bzw das eine Lizenz zu kostspielig ist.

Bezugsquelle Spartrix: direkt in der Katzen-Theke:)  Oder beim Tierarzt wenn der schon mitmacht, mitlerweile gibt es einige.  Lest bitte unten auch 'Züchterinfo'.

Mitlerweile haben wir hunderte Rückmeldungen von Catteries die in dieser Kombination behandelt haben, und ALLE sind im Test negativ gewesen wenn sie die Umbegungsbehandlung richtig durchgeführt hatten, und auch langfristig geblieben.

 Behandlungsschema 'RUNDUMSCHLAG' und Darmaufbau:

PRODUKT BEHANDLUNG DAUER
Spartrix siehe Schema 1-4  s.o.
Silberwasser 3-4 mal pro Tag ca 1 ml (je nach Alter/Gewicht, kits dementsprechend weniger) 20 ppm Silberwasser direkt eingeben, ausserdem ins Trinkwasser (50/50 mit destilliertem Wasser, allerdings bevorzugen wir es pur) und noch einen extraschuss übers Futter Ohne Pause über den gesamten Behandlungszeitraum weitergeben, um alle Zysten zu erwischen.
L-Lysine 2x pro Tag je 500 mg über den gesamten Behandlungszeitraum
Ester-C 2x pro Tag je 500 mg über den gesamten Behandlungszeitraum
Taurin 1x pro Tag je 500 mg IMMER
Bio-Kokosöl Mind. 3x pro Tag, zu jeder Malzeit oder zwischendurch über den gesamten Behandlungszeitraum  u. länger
MSM 1-2x pro Tag je 250 mg (einschleichen) und mehr über den gesamten Behandlungszeitraum  u. länger
Kieselgur 1/2 bis 1 Teelöffel pro Tag langfristig
   
Bene-Bac 1 gramm (1 strich a.d. Tube) pro Tag, kitten die hälfte 2-4 Wochen u. länger
ODER:
Dr. Wolz Darmflora je nach Bedarf unters Futter mischen langfristig


Dann: Putzen, Putzen, Putzen!!!

Im Prinzip: ÜBERALL wo Katze sitzt, werden auch Zysten sein. Und sich somit immer wieder infizieren wenn die nicht erwischt werden. Naja, man sieht die Viecher als Giardien-Geschädigter sowieso überall 'rumrobben' (diese Panik gehört einfach dazu), vor lauter Ekel putzt man dann was das Zeug hält.
Also: Zusätzlich 20 ppm (oder 30 ppm verdünnt) zum Desinfizieren von Kratzbäumen, Möbeln, usw, alles was nicht jeden Tag gekocht/gedampft werden kann (Einzelheiten unten). Desinfektion ist das A und O, ohne das wird man sie nicht los, und handelsübliche Desinfektionsmittel greifen nicht.  Einige  haben jeden Tag gedampft (Achtung, Giardien LIEBEN nass, also immer hinterher trockenwischen), jeden Tag die Streu gewechselt, und jeden Tag mit KS gesprüht. Aber auch die ohne Dampfer sind es losgeworden, haben z.B. die Couch usw mit Bettlaken abgedeckt und jeden Tag gekocht/ausgetauscht.  Wer nicht putzen KANN kommt mit dem Ozongerät in die 'letzten Ecken'.

Steht ein Trinkbrunnen zur Verf
ügung, sollte dieser erstmal entfernt werden. Die Näpfe und Trinkgefässe sollten täglich gewechselt und bei mind. 75 Grad C in der Spülmaschine gewaschen oder ausgekocht werden.

Vorbereitung:

Teppiche, Matten, Vorleger die man nicht auf 90 Grad waschen kann am besten mit Silberwasser besprühen und wegräumen.  Ein Tip von Kollegen:  Alles eine Stunde in die Sauna (wenn man eine hat, geniale Idee!!)

Umgebung: Kratzbäume, Liegeflächen, Kuschelhöhlen, Kennel, Fensterbänke, alle Böden etc!

Man
braucht zum Putzen mit KS keine Unmengen. Füllt das Silberwasser in einen Blumensprüher und besprüht die ganze Umgebung! Der Boden und alle Flächen müssen aber wirklich feucht sein. Am besten 10 Min. einwirken lassen, wischt dann mit einem (mit Silberwasser angefeuchtetem Tuch) noch mal drüber, so dass sich die Feuchtigkeit noch mal verteilt.

Keine Panik wenn ihre Tiere dr
über laufen! Dann haben sie das KS an den Pfoten und lecken es ab (guuuuuuuuuuut). Wenn es aber irgendwie geht, die Tiere aus dem Raum fernhalten bis alles wieder trocken ist damit man sicher sein kann das sie nicht gleich zysten weiterschleppen BEVOR ihr sie erledigt habt (das geht schnell - und: da es sich hier ja um destilliertes Wasser handelt braucht man auch keine Angst vor Kalkflecken zu haben).

Der Dampfreiniger hat, obwohl er immer noch empfohlen wird, eine grosse Schwachstelle: Sie dampfen und der Boden ist sofort wieder k
ühl und feucht!!!  Es bleibt nicht lange genug heiss, um die Biester alle zu killen.  Und wie wir ja nun wissen, lieben Giardien gerade das feuchte Raumklima! Klappt also nicht mit mini-billigdampfer sondern nur den grossen profi-geräten die lange heiss bleiben/machen.

Kratzbaum: Kratzbaum mit Bettlaken und Handtüchern einwickeln. Wechseln der Tücher und Laken dann aber auch jeden Tag und auskochen bei 90 Grad! Gleiches gilt für Polster und alle anderen Schlafstellen.

Toiletten: Hier ist besondere Sauberkeit gefragt!!! Kauft billige Streu!  Ihr werdet 2 Wochen lang wirklich enorm viel Streu weg werfen müssen.  Waschen der Klos mit kochendem Wasser - JEDEN Tag!!! (Man könnten auch mit KS sprühen, aber in dem Fall ist kochendes Wasser aus dem Wasserkocher einfach billiger). Benutzte Streu MUSS raus!!!
Finden sich vor den Klos Kotflecken, wegwischen, KS draufspr
ühen und einwirken lassen.
Hat ein Tier Kot am Popo: saubermachen und mit KS einspr
ühen!!! Bei Langhaarkatzen: Poppes kurzscheren.

Bettwäsche,
Decken und anderes kochbares Zeug: Jeden Tag wechseln und in die Waschmaschine!!!

Umgebungssanierung, detailliert:

Neben der medikamentösen Behandlung muss grosses Augenmerk auf die Sanierung der Tierumgebung gerichtet werden.

Einerseits werden die Zysten massenweise mit dem Kot ausgeschieden und sind extrem wiederstandsfähig in der Umgebung, andererseits bedarf es nur weniger Zysten (10!) f
ür eine erneute Infektion. Giardien "hassen" Wärme (> 70 C) und Austrocknung. Alles an Wäsche sollte unter dem Zusatz von Bleiche (klappt aber auch ohne) bei Temperaturen > 70 C gewaschen werden, die Reinigung der Umgebung sollte mit einem Wasserdampfgerät (Wohnung inkl. Kratzbäume,Kennel, Sitz- und Liegeflächen) erfolgen; Spielzeuge, Näpfe (Porzellan/Glas geeigneter weil glatte, hitzebeständige Oberfläche als Plastikware) sollten mit kochendem Wasser abgebrüht und dann über Nacht komplett ausgetrocknet werden. Strenge Hygiene der Katzenentoilette - mehrmals täglich den Kot entfernen (zeitnah, dh umgehend wenn möglich), in der Anfangszeit Streu täglich komplett entfernen und die Toilette mit Bleiche 1:10 auswaschen oder bedampfen (kochendes Wasser vom Wasserkocher ist auch ne gute Idee), oder eben mit KS. Kotreste bei Kitten mit Feuchttüchern direkt abwischen, Langhaarkatzen ev. baden um im Fell haftende Zysten zu entfernen. KS ist da ja SO viel angenehmer.

Feuchtstellen im Garten/Freigehege trockenlegen z.B. Vogeltränke(Vogelkot!), (Trink/Zier) Brunnen, Gartenteich, Regenwassersammler und Pflanzuntertöpfe.

Matschige Stellen im Garten können mit ungelöschtem Kalk behandelt werden (vorsicht ätzend) die Stellen sollten mind. 48 Stunden gemieden werden.

Im Sommer empfiehlt sich auch Fliegenbekämpfung besonders in ländlichen Gebieten (Fangstreifen, Fliegengitter) da Schmeissfliegen auch Giardien (und anderes!)
übertragen können.

Die typischen Desinfektionsmittel, die gegen Bakterien und Viren wirken, können gegen die Protozoencysten übrigens nichts ausrichten. Nur wenige Desinfektionsmittel aus der Stoffklasse der quaternären Ammoniumverbindungen sind wirksam (Neopredisan 135-1 oder Endosan Forte S). Allerdings ist das nicht gerade 'das gelbe vom Ei', macht Euch vorher hier mal schlau:
http://de.wikipedia.org/wiki/Quart%C3%A4re_Ammoniumverbindungen
und dann hier:
http://www.wingisonline.de/wingisonline/download/056824-00_1_1_1_1_0_0.DOC.PDF

Das kann nicht gut sein für unsere Miezen, da hört sich für viele Züchter das Disifin viel harmloser an. Es gibt Labortests die besagen, in 0.2% Lösung tötet es immerhin die hälfte der zysten, in 2% bis zu 88% wenn nicht nachgewischt wird. UND, es gibt einen toxologischen Bericht das es bis 0.5% ungiftig ist.... (fällt da ausser mir jemandem auf, das bei 2%, wie wir es benutzen müssten, KEINE Garantie mehr gegeben wird???? ). Aber, der Vollständigkeit halber mit aufgeführt, und immerhin sind die soweit man das beurteilen kann ganz ehrlich was ihr Produkt anbelangt, das ist VIEL wert, auch wenn es für mich nicht in Frage käme, ich bin allergisch gegen Chlor, auch schon gegen den Geruch), zu beziehen bei: www.pferdepharm.de

 

Aber es gibt NOCH etwas (auf das Banner clicken um zur Seite zu gelangen):

Viele Tierheime sind mitlerweile unter den Kunden vom tierisch-gute.luft team, die sich auf dem 'Ozonplaneten' einfinden.  Einmal vom DIESEM 'Virus' erwischt, wird der 'Ozonator' zum besten Freund und Helfer.  Die Mädels des Teams tierisch-gute-luft sind Katzenzüchter und mit unseren Sorgen und Nöten bestens vertraut, sie sprechen aus eigener Erfahrung.  Sie sind echte Profis was den wirkungsvollen Einsatz von Ozon betrifft. und eine massgerecht zugeschneiderte Beratung ist Ehrensache.  DAS allein macht sie zu unbezahlbaren Verbündeten.

Ernährung:

Kohlenhydratreiche Kost hat wohl einen auf Giardien positiv wirkenden Effekt, deshalb eine leichtverdauliche, kohlenhydratarme Kost zu wählen. Zudem scheint sich eine Unterstützung der Darmflora durch Probiotika z.B. Bird Bene Bac-Gel/Pulver, Biosel HK, Symbiopet, Enterosel, Paidoflor u.v.a.m. günstig auszuwirken. Wir bevorzugen Dr. Wolz Darmflora plus, ist am einfachsten zu dosieren und kann einfach übers Futter gestreut werden, die Akzeptanz ist super und der Preis ist auch angenehmer als andere.

Für alle Giardienfälle gilt: Sofort Trockenfutter weg! Gekochtes Hühnchen, magerer Fisch oder Kalbfleisch, auch Joghurt oder Quark können in kleinen Mengen gefüttert werden. Nimmt die Katze kein selbstgekochtes Futter an, füttert man spezielles Diätfutter vom Tierarzt wie z.b. Hills i/d oder Royal Canin Intestinal. Auch Gimpet Shiny Cat Huhn oder Porta 21 Huhn wird gern genommen, und gut vertragen.

Ausserdem Slippery Elm (Amerikanische RotUlmenrinde - Ulmus fulva, Ulmus rubra) unters Futter mischen, beruhigt die Darmschleimhaut. Ich könnte mir auch durchaus vorstellen, das die "Schleimbildung" der Rinde es für die Biester auch schwieriger macht, festgesaugt zu BLEIBEN. Bei aktivem Durchfall mit Bentonit Ton mischen (Durchfall-Mix), ansonsten aber während der Behandlung solo weiterhin dem Futter zugeben, oder als kleine breiportionen über den Tag verteilt direkt eingeben (unter den gaumen schmieren ist am einfachsten falls es nicht sowieso freiwillig geschleckert wird).


Impfung:

Es gibt in USA eine Giardien Impfung (allerdings keine impfung im üblichen sinne, also, nicht prophylactisch, sondern, wirkt bei Befall). Aber wie bei jeder Impfung sollte hier Nutzen und Schaden gut gegeneinander abgewogen werden. Ob sie bei uns mal zu bekommen sein wird, ist noch ungewiss.

NOCH zu beachten - Z
üchterinfo:

Nach Panacur Behandlung (wegen Giardien) ein dreivierteljahr NICHT eindecken (einige sagen auch nur 6 Monate - das betrifft
übrigens auch die DECKKATER). Allerdings haben viele Zuchten schon immer mit Pancur entwurmt ohne Probleme zu bekommen, diese Aussage ist also nicht unbedingt zutreffend.  Gleiches gilt auch für massive Medikamentöse Behandlung über längere Zeit die die Darmflora angreifen bzw auf die inneren Organe gehen. Es gibt aber auch Rückmeldungen wo bei früherer Eindeckung die kitten mit massiven Deformationen geboren wurden. Gleiches gilt (Deformationswürfe, einmal vorgekommen) auch bei Behandlung mit Spartrix allerdings kann hier nicht mit Sicherheit festgestellt werden, ob Spartrix der 'schuldige' war, weil auch OHNE Behandlung, bei Giardienbefall diese Deformationen bei einigen Würfen schon aufgetreten sind. Auch steht noch nicht fest ob es ev. eine versteckte (langfristige) infektion gewesen sein könnte... weitere Infos folgen hoffentlich noch. Allgemein sollte man jedenfalls zur Sicherheit die Wartezeiten einhalten.

Einige Z
üchter haben Spartrix ohne Nebenwirkungen auch schwangeren Katzen gegeben, bis auf  einen Fall waren die Babies gesund und Giardien-frei.  Die Anweisung lautet:  Im 1. Quartal auf keinen Fall, im 2. nur im absoluten Notfall (Risikozeitraum), im 3. quartal wenn der zustand es erfordert, nach unseren Erfahrungen soweit ohne Probleme.  Ist aber immer eine 'Bauch' Entscheidung. Wenn irgend moeglich schwangere Katze separieren und nachtraeglich behandeln.  Obwohl sich dann die Frage stellt ob es nicht durch die Milch sowieso an die babies gelangt.  WIRD die schwangere Katze G-frei, werden fast immer auch die Kitten frei geboren.  Sicherer:  Das volle programm OHNE spartrix.  Klappt nicht 100%ig aber immerhin auch gute chancen.  MSM braucht viele Wochen um zu wirken, im Anfangsstadium der Schwangerschaft kann man es damit also ev. auch noch packen.

Einige Z
üchter haben auch mit KS/EIS alleine gute Ergebnisse erziehlt. 

Rückfälle: Gab es mitlerweile auch ein paar.  Viel hat sicherlich auch damit zu tun, ob und wie, und wie lange die Umgebung und ALLE im Haushalt lebenden mitbehandelt wurden (auch die Menschen), UND ob es eine Gefahrenzone gibt (Freigehege, Freigänger, Tauben auf dem Grundstück/Balkon etc) wodurch eine erneute Ansteckung erfolgen konnte die demnach KEIN Rückfall war.  Lässt sich von hier aus schlecht einschätzen.
Allerdings verbuche ich nach 3 Monaten 'sauber' neue G's definitiv als Neuinfektion.

Alles in allem also nach wie vor eine persönliche Entscheidung wie zu behandeln ist, es wird keine offiziellen Studien geben. Wenn ihr Spartrix einsetzt, oder auch nicht, bitte meldet Euch wie es Euren babies/w
ürfen ergangen ist, natürlich wie immer alles ganz geheim - jede Rückmeldung zählt, und wir machen unsere 'eigenen Strichlisten', jede information wird mit aufgenommen. Nur so können wir langfristig sagen, ja, KS alleine hilft zuverlässig, mit Spartrix NOCH besser, sicher oder nicht. Am eigenen Labortest hinsichtlich Silberwasser wird 'gefeilt'.

Spartrix Meldeliste (danke Euch!!):

Schwangere Katzen Zeitpunkt Spartrix Ergebnis Misbildungen
 2 x im 1. drittel  2 x ohne Probleme, kits G-frei  -
 6 x im 2. drittel  5 x ohne Probleme, kits G-frei  1 (/ 6) kit nicht 'fertig', totgeburt
25 x im letzen drittel 24 x ohne Probleme, kits G-frei  1 Wurf mit 2 knickies
 1 x 7. Woche  5 kits, Negativ test in 8. Woche
Keine vorbehandlung mit panacur etc
 1 offener bauch o. Schwanz
Schwangere Katzen Behandlung? Ergebnis Misbildungen
2 x Gar nicht oder nur mit Panacur nach wie vor G's, Durchfall schlimmer 1 x 2 misbildungen (keine details)
2 x nur mit EIS/KS Während d. Schw. kits G-frei geboren? (keine meldung). 1x Nachbehandlung der Mutter mit Spartrix alle ok, z.T. etwas  'leichter' im Geburtsgewicht
1 x Metro nach wie vor G's aber weniger  keine weitere Rückmeldung ;(
Kitten im Alter von:  Anzahl Ergebnis mit Spartrix  
4 Wochen  5 G' frei, ohne Probleme  
5 Wochen  4 G' frei, ohne Probleme  
6  Wochen  8 G' frei, ohne Probleme  
8 Wochen  6 G' frei, ohne Probleme  

MEHR:
*  NICHT schwangere Katzen mitlerweile gefühlte 2-3000. 

* bis jetzt jede Cattery die das volle Programm gefahren sind bis zu 3 Monaten komplett sauber, die meisten langfristig.
 (2x noch nicht kurzfristig geschafft, da noch in der Behandlungsphase - bzw hund, kinder, aussengehege und 'loch' noch nicht gefunden). 
* 3  'Rückfälle'.  (warscheinliche Neuinfektion)

Von denen die NICHT den 'Rundumschlag' geschafft haben (nicht jeder kann stundenlang putzen und/oder die Katzen separieren), sind nur 2 nicht komplett G'frei geworden.  Einige haben es auch ohne putzorgien geschafft, zB mit dem Ozongerät (5x bestätigt!).

Gemeldete Nebenwirkungen:

* Ein paar mal 1-2 Tage auffällige Müdigkeit, in wenigen (schweren) Fällen offensichtliche Herxheimer Reaktion.
*  2x offensichtlicher Brechreiz vom Silberwasser.  Allerdings:  5 ANDERE Züchter berichten auch vorher haben ihre Katzen gebrochen, sollte man also bei G's als mögliches Symptom mit im Auge behalten.
*  Ein paar wenige Male starker Durchfall NACH Spartrix Gabe.  Zufall/Schub?  Oder unvertraeglichkeit? (die meisten berichten das es mit der ersten Gabe fast sofort sichtbar besser wurde)

Mero Meldeliste:

Eindeckung nach 5 Monaten, 1 Geburtsfehler: VSD-Defekt (Herz)
2 weitere Wuerfe mit Geburtsfehler, nicht bekannt welcher Art.

 

Weiterführende Links:
Tolle seite eines Tierarztes zum Thema
Laboklin
Lötzerich
Catgirly

http://www.dr-bernhard-peter.de/Apotheke/seite118.htm)

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